Die Analphabetin, die Rechnen konnte – Jonas Jonasson

jonas-jonasson-die-analphabetin-die-rechnen-konnteDie 14 jährige Nombeko wächst in einem Slum in Soweto auf. Schreiben kann sie nicht, dafür aber unglaublich gut rechnen. Und so erhält sie mit 14 ihren ersten eigenen Job, als Chefin einer Latrinenentleerungstruppe. Bei einem Bewohner des Township lernt sie schreiben, verläßt den Slum und wird durch einen Zufall Putzfrau beim Chefingenieur des Südafrikanischen Atomwaffenprogramms.

Titel: Die Analphabetin, die rechnen konnte 
Autor: Jonas Jonasson
Verlag: carl’s books
ISBN: 978-3-570-58512-2

Aufgrund ihrer Gabe hervorragend zu rechnen ist sie dem leider etwas unklugen Chefingenieur mehr eine inoffizielle Ratgeberin als eine Putzfrau. Sie zieht über lange Jahre im Hintergrund die Fäden und sorgt dafür, das Südafrika mehrere Atombomben bauen kann. Nachdem das Atomwaffenprogramm eingestellt wird, muss Nombeko schnellstmöglich einen Weg aus dem Forschungszentrum finden, das sie über all die Jahre nie verlassen durfte. Sie beschließt einen Handel mit dem israelischen Geheimdienst….. und landet, unbeabsichtigt mitsamt einer Atombombe, in Schweden.

Hier beginnt ihre Reise durch das Königreich und wir begleiten sie bei ihren Versuchen, einerseits dem Mossad aus dem Weg zu gehen der denkt, sie hätte die Bombe geklaut. Andererseits bei ihren Versuchen, die Bombe loszuwerden, die sie natürlich gar nicht besitzen will.

Mein Fazit:

Justus Jonas versucht mit diesem Buch an den Schreibstil und somit den Erfolg des „Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ anzuknüpfen. Das gelingt ihm einigermaßen, aber leider auch nur einigermaßen. Auch in diesem Buch habe ich aufgrund der Skurilität des Geschehens oft schmunzeln müssen, die Geschichte selbst ist stellenweise etwas langatmig erzählt.

Ich fand das Buch ganz nett, aber nach der Lektüre des Erstlingswerks von Jonas Jonasson einfach zu sehr nach dem selben Muster geschrieben.

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