Die Pickwickier – Charles Dickens

Der erste Roman von Charles Dickens stand schon lange auf meiner Liste zu lesender Bücher. Als bekennender Liebhaber englischer Literartur habe ich schon einige Romane dieses Schriffstellers gelesen. Auch „Die Pickwickier“ hat mich nicht enttäuscht.

Titel: Die Pickwickier
Autor: Charles Dickens
Verlag: FIscher Klassik
ISBN: 978-3-596-90378-8

Der ältere, englische Gentleman Samuel Pickwick gründet gemeinsam mit den Herren Tupman, Snodgraß und Winkle den nach ihm benannten Pickwick-Klub. Aufgabe des Klubs ist die „Erforschung unbekannter Dinge zum Wohle der Gesellschaft“. Hierfür reisen er und seine drei Begleitern durch England und geraten dabei in so manches Abenteuer. Begleitet werden die vier Herren außerdem von Sam Weller, dem treuen Diener Pickwicks. Die Herren geraten auf ihrer Reise an so manche gute und schlechte Person. Sie lernen die reizende Famile Wardle kennen, überführen einen Hochstapler und betätigen sich als Heiratsvermittler. Weil sich Pickwick weigert, eine per Gerichtsurteil verhängte Geldbuße zu bezahlen, lernen wir im Laufe der Geschichte auch noch das Leben im Fleet Gefängnis kennen.

Es gibt mehrere Punkte, warum ich das Buch gerne gelesen habe. Zum einen gefällt mir der Stil, in dem dieses Buch geschrieben ist. Die Abenteuer des Mr. Pickwick werden mit viel Humor und jede Menge Situationskomik beschrieben, so das ich so manches Mal während des Lesens sehr schmunzeln musste. Zum anderen schildert dieses Buch realitätsnah das Leben im frühen 19. Jahrhundert, Dickens hat es 1836 geschrieben. Es ist weniger ein direkter Fingerzeig auf die Probleme in der Gesellschaft, zu dem Dickens in seinen späteren Werken neigt, sondern eher eine subtile, ironische Art auf gewisse Mißstände hinzuweisen.

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