Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet – Hadumod Bussmann

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Das Leben der naturwissenschaftlich interessierten Prinzessin Therese von Bayern (1850-1924) war geprägt durch die höfischen Zwänge, die das Leben der Tochter des Prinzregenten von Bayern auferlegt waren.

Titel: Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet
Autor: Hadamod Bussmann
Verlag: C.H. Beck
ISBN: 978-3-406-61353-1

Wissbegierig und naturwissenschaftlich interessiert, war es Therese als Frau im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht erlaubt, ein Gymnasium oder gar eine Universität zu besuchen. So hat sich Therese im Selbststudium sowohl mehrere Sprachen, als auch Kennnisse in Zoologie, Ethnologie und Botanik angeeignet. Dieses Wissen war ihr bei ihren zahlreichen Auslandsreisen, die sie bereits im Alter von 21 Jahren begann, von Hilfe.

Die Biographie von Hadumod Bussmann erzählt ausführlich, untermalt von zahlreichen Originalauszügen aus Thereses Aufzeichnungen und Tagebüchern, das Leben der Prinzessin von ihrer Jugend, über die zahlreichen Auslandsreisen bis hin zu ihrem Tod. Wir lesen über ihre Schwierigkeiten, als junges Mädchen eine gute Schulbildung zu erhalten. Wir begleiten sie auf Reisen auf nahezu alle Kontinente der Welt und lernen dabei das Leben einer Forscherin im frühen 19. Jahrhundert kennen. Später begleiten wie sie im Alter, lernen ihre Familie und ihre Freundinnen kennen.

Mein Fazit:

Ich habe dieses Buch gerne gelesen, da es die Geschichte einer sehr aussergewöhnlichen Frau erzählt. Die vielen Textauszüge aus Thereses Tagebüchern machen es für mich sehr glaubwürdig. Ich habe mich mit Therese gefreut und mit ihr gelitten.

 

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