Weit weg und ganz nah – Jojo Moyes

Jojo Moyes - Weit weg und ganz nah
Jojo Moyes – Weit weg und ganz nah

Jess ist Ende 20 und alleinerziehende Mutter der 10 jährigen Tanzie und dem Teenager Nick, der eigentlich der Sohn der Ex-Frau ihres Ex-Mannes ist.

Tanzie ist ein Mathegenie und bekommt die einmalige Chance, über ein Stipendium auf eine Privatschule zu gehen. Leider fehlt Jess das notwendige Geld für den Eigenanteil. Da bekommt Tanzie die Möglichkeit, an einer Matheolympiade teilzunehmen und das fehlende Geld zu gewinnen. Aber woher nimmt Jess das Geld für die Fahrt quer durch England bis nach Aberdeen, wo der Wettbewerb stattfindet?

Titel: Weit weg und ganz nahe
Autor: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499267369

Geld hat Jess leider nicht allzu viel. Von ihrem Ex-Mann bekommt sie keine Unterstützung für ihre beiden Kinder. So kämpft sie sich mit mehreren Jobs durchs Leben. Für Tanzie, die an ihrer Schule als Außenseiterin gehänselt wird, wäre die Privatschule die Chance auf eine gute Zukunft. Der extravagante Nick, der sich die Haare schwarz färbt und Eyliner und Wimperntusche trägt, wird immer wieder von den Söhnen der asozialen Familie Fisher brutal zusammengeschlagen.

Durch einen Zufall fällt Jess der Betrag für die Anzahlung zur Privatschule in die Hand. Und so beschließt sie, alle Mittel und Wege zu nutzen, um Tanzie nach Aberdeen zu der Matheolympiade zu bringen. Auf dem daraus folgenden Roadtrip lernen wir außerdem Ed Nichols, den Mitbesitzer einer Computerfirma kennen, der in Verdacht geraten ist Insiderhandel betrieben zu haben.

Fazit:

Dies ist das dritte Buch der Autorin Jojo Moyes das ich gelesen habe. Und auch dieses hat mich nicht enttäuscht. Das Buch besteht eigentlich aus zwei Handlungssträngen. Auf der einen Seite die Geschichte von Jess, Tanzie und Nick. Und auf der anderen das Leben von Ed Nichols. Ich fand das Buch traurig, witzig, hinreißend komisch, tragisch – von allem etwas. Absolut lesenswert.

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